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B2B: Organisation & Berechtigungen

Geschäftskunden sind keine Einzelpersonen, sondern Organisationen mit innerer Struktur. buzzle Commerce Core bildet diese Struktur als erstklassiges Konzept ab – die Grundlage dafür, dass Bestellungen, Berechtigungen und Konditionen zur richtigen Stelle im Unternehmen passen.

Auf oberster Ebene steht der Mandant (Tenant). Er bündelt die Nutzer, Standorte, Berechtigungen und Konditionen einer Kundenorganisation und trennt sie von anderen Mandanten. So bedient dieselbe Plattform viele Geschäftskunden, ohne dass sich deren Daten vermischen – die Voraussetzung für Portal- und Betreibermodelle. Details im Customer-Modul.

Innerhalb eines Kunden bildet das Business-Modul die Firmenstruktur ab:

  • Firmen mit Adressen, Registerbezug und zugeordneten Personen,
  • Abteilungen (Departments) zur organisatorischen Gliederung,
  • Kostenstellen (Cost Center) für die kostenstellengenaue Zuordnung von Bestellungen und Ausgaben,
  • Firmennutzer und Firmenrollen, die Personen mit ihrer Firma und ihren Aufgaben verbinden.

Damit lässt sich abbilden, wie Unternehmen tatsächlich einkaufen: mehrere Personen, mehrere Abteilungen, klare Zuordnung zu Kostenstellen.

Wer was darf, steuern Rollen und Anwendungsberechtigungen (Application Permissions). Rollen legen die grobe Zugehörigkeit fest – etwa Bestellen, Freigeben oder Verwalten –, während Anwendungsberechtigungen feingranular bestimmen, welche Funktionen einer Firma und ihren Nutzern offenstehen. Die technische Durchsetzung läuft über die zentrale Identität aus Zitadel: Rollenzuweisungen aus der Fachlichkeit werden automatisch in Identitätsrollen übersetzt, ausgewertet als Claims im Zugriffstoken.

Neue Geschäftskunden entstehen aus einem Prozess, nicht aus einem einzelnen Datensatz. Die geführte Registrierung im Customer-Modul legt Nutzer und Login an, weist Rollen zu, fügt die passenden Services hinzu und versendet die Registrierungs-E-Mails – als Kette klar getrennter, anpassbarer Schritte. Ergänzend lassen sich Personen gezielt in einen Mandanten, eine Firma oder an einen Standort einladen.

  • Kostenstellengenaue Beschaffung – Ausgaben landen dort, wo sie hingehören.
  • Klare Verantwortlichkeiten – Rollen und Berechtigungen trennen Bestellen, Freigeben und Verwalten.
  • Skalierbare Kundenverwaltung – vom Einzelbesteller bis zum Konzern mit vielen Abteilungen.
  • Sauberes Onboarding – neue Firmen und Nutzer sind schnell und konsistent startklar.