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Modul: Business

Das Business-Modul verwaltet die geschäftlichen Stammdaten der Plattform: Firmen, Personen, Adressen und Rollen sowie die zugehörigen Logins und Einladungen. Es ist die zentrale Quelle der Wahrheit für alle Geschäftspartner – und der Ausgangspunkt für die Verbindung zur zentralen Identität.

Im Kern stehen Firmen und Personen mit ihren Beziehungen:

  • Firmen (Companies) mit Adressen, Rechtsform, Registereinträgen, zugeordneten Personen, Rollen und Dienstleistungen.
  • Personen (Persons) mit Adressen, Kontaktdaten und – wo vorgesehen – einem Login.
  • Adressen in verschiedenen Typen (etwa Rechnungs- oder Lieferadresse), sowohl für Firmen als auch für Personen.
  • Rollen, die festlegen, was eine Person im Kontext einer Firma darf.

Damit deckt das Modul die typischen Stammdaten einer B2B-Commerce-Lösung ab: Wer ist Kunde, welche Personen gehören zu einer Firma, wer darf in welcher Rolle handeln.

Ein Kernstück des Moduls ist die Verwaltung von Zugängen. Für eine Person kann ein Login angelegt werden – mit Einladungsprozess, Freigabestatus und Anmeldeverfahren. Das Modul führt dabei nicht selbst Passwörter oder Anmeldung, sondern arbeitet mit dem zentralen Identity-Dienst zusammen: Es beschreibt, wer einen Zugang bekommen soll, und überlässt die technische Umsetzung Zitadel.

Wird eine Person mit Login-Berechtigung angelegt oder verändert, veröffentlicht das Modul ein Ereignis auf dem Nachrichtenbus. Die ZitadelBridge greift dieses Ereignis auf und provisioniert den Benutzer in Zitadel, verschickt die Einladung und weist die passende Rolle zu. So bleibt die fachliche Sicht („diese Person gehört zu dieser Firma und darf bestellen”) und die technische Identität („dieser Benutzer kann sich anmelden”) automatisch synchron.

Rollen aus dem Business-Modul steuern, was Personen in der Plattform tun dürfen. Wird einer Person eine Geschäftsrolle zugewiesen, entsteht daraus ein Ereignis, das über die Bridge in eine entsprechende Rollenzuweisung in Zitadel übersetzt wird. Umgekehrt spiegeln sich Änderungen an der Identität zurück in die Plattform. Damit gibt es eine gepflegte Quelle für Zugehörigkeit und Berechtigung statt getrennter Insellösungen.

Über die reine Rollenzuweisung hinaus kennt das Modul Anwendungsberechtigungen (Application Permissions), mit denen sich feingranular steuern lässt, welche Funktionen einer Firma und ihren Nutzern offenstehen.

Firmenstruktur: Abteilungen, Kostenstellen und firmenspezifische Preise

Abschnitt betitelt „Firmenstruktur: Abteilungen, Kostenstellen und firmenspezifische Preise“

Im B2B-Geschäft ist eine Firma selten eine flache Einheit. Das Business-Modul bildet die innere Struktur einer Firma ab und macht sie für Bestell- und Freigabeprozesse nutzbar:

  • Abteilungen (Departments) gliedern eine Firma organisatorisch.
  • Kostenstellen (Cost Center) ordnen Bestellungen und Ausgaben der richtigen internen Stelle zu – die Grundlage für kostenstellengenaue Beschaffung.
  • Firmennutzer und Firmenrollen verknüpfen Personen mit ihrer Firma und legen fest, was sie dort dürfen.
  • Firmenspezifische Preiskonfiguration hinterlegt, zu welchen Konditionen eine Firma einkauft – die Verbindung zur kundenspezifischen Preisberechnung im Catalog.

Damit wird buzzle Commerce Core der Komplexität echter Geschäftskunden gerecht: mehrere Abteilungen, eigene Kostenstellen, differenzierte Berechtigungen und individuelle Preise unter einem Firmendach.

Das Business-Modul liefert die Geschäftspartner, auf die andere Module aufbauen:

  • Das Order-Modul bezieht sich auf Firmen und Personen als Besteller und Empfänger.
  • Das Search-Modul macht Firmen und Personen durchsuchbar.
  • Das DataBridge-Modul kann Stammdaten importieren und gegen externe Register wie das Handelsregister abgleichen.

Als Modul der Service Platform folgt das Business-Modul den üblichen Prinzipien: eigene REST-API unter /business, eigenes Datenschema, eigene Swagger-Dokumentation und Health-Check, abgesichert über die zentrale Identität. Es ist damit die stammdatenseitige Grundlage, auf der die Commerce-Prozesse der Plattform aufsetzen.