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Modul: Customer

Das Customer-Modul verwaltet die Endkunden der Plattform – mandantenfähig und auf mehrere Standorte ausgelegt. Während das Business-Modul die geschäftlichen Stammdaten (Firmen, Personen, Rollen) im Blick hat, bildet das Customer-Modul die kundenseitige Sicht ab: Wer nutzt die Plattform, in welchem Mandanten, an welchem Standort, mit welchem Zugang und welchen Diensten.

Im Zentrum steht der Mandant (Tenant). Ein Mandant bündelt die Nutzer, Standorte, Abos und Berechtigungen einer Kundenorganisation und trennt sie sauber von anderen Mandanten. Damit lässt sich dieselbe Plattform für viele Kunden betreiben, ohne dass sich deren Daten vermischen – die Grundlage für mandantenfähige Portale und Betreibermodelle.

Jeder Mandant kann über eine externe Kennung angesprochen werden, sodass sich buzzle sauber mit vorgelagerten Systemen verknüpfen lässt, die ihre eigene Mandantenlogik mitbringen.

Das Modul verwaltet Nutzer mit ihren Adressen, Kontaktdaten, Logins und Rollen. Ein Nutzer kann mehreren Mandanten und Standorten zugeordnet sein; über Rollen wird gesteuert, was er in welchem Kontext darf. Die Anmeldung selbst führt das Modul nicht selbst, sondern über die zentrale Identität aus Zitadel: Es beschreibt, wer einen Zugang erhält, und überlässt Login, Passwörter und Token dem Identity-Dienst – vermittelt über die ZitadelBridge.

Kunden agieren an Standorten (Locations). Das Modul verwaltet Standorte mit ihren Adressen, Notizen und – wo Prozesse eine Freigabe verlangen – Änderungsanträgen (Change Requests): Eine Adress- oder Standortänderung kann beantragt, geprüft und erst dann übernommen werden. So bleibt nachvollziehbar, wer welche Änderung ausgelöst und freigegeben hat.

Nutzer werden Standorten zugeordnet, und diese Zuordnung steuert, worauf ein Nutzer zugreifen darf – bis hin zur optionalen Standort-Nachverfolgung für Szenarien, in denen der Aufenthalt an einem Standort relevant ist.

Geführtes Onboarding: Registrierung und Einladungen

Abschnitt betitelt „Geführtes Onboarding: Registrierung und Einladungen“

Neue Kunden entstehen nicht aus einem einzigen Datensatz, sondern aus einem Prozess. Das Customer-Modul bringt dafür eine geführte Registrierung mit, die als Kette klar getrennter Schritte abläuft – unter anderem:

  • den Nutzer anlegen,
  • ein Login erstellen und mit dem Nutzer verknüpfen,
  • Rollen zuweisen,
  • Dienste und Abos hinzufügen,
  • Registrierungs-E-Mails versenden.

Weil jeder Schritt eine eigene Einheit ist, lässt sich der Ablauf an unterschiedliche Onboarding-Varianten anpassen, ohne den Kernprozess umzubauen. Ergänzend verwaltet das Modul Einladungen mit eigenem Einladungsprozess und passenden Verarbeitungsschritten – etwa, um eine Person gezielt in einen Mandanten oder an einen Standort einzuladen.

Kundenzugänge sind schützenswert. Das Modul kennt Sicherheitsstufen für Nutzer und Standorte und protokolliert ungültige Zugriffsversuche, sodass verdächtiges Verhalten sichtbar wird. Für sensible Aktionen unterstützt es die Telefonverifizierung als zusätzlichen Bestätigungsschritt. Zusammen ergibt das einen abgestuften Zugriffsschutz, der sich an das jeweilige Risiko anpassen lässt.

Für den betrieblichen Überblick liefert das Modul Dashboard-Statistiken – verdichtete Kennzahlen zu Kunden, Standorten und Aktivität, die sich in Management-Oberflächen einbinden lassen.

Das Customer-Modul ist eng verwoben mit den übrigen Bausteinen:

Als Modul der Service Platform ist das Customer-Modul unter /customer erreichbar, hält seine Daten in einem eigenen Schema und dokumentiert sich über Swagger. Es macht buzzle Commerce Core zur Grundlage für mandantenfähige Kundenportale mit geführtem Onboarding und abgestuftem Zugriffsschutz.