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Business Objects

buzzle kommt nicht als leere Hülle, sondern mit einem einsatzfertigen Objektmodell. Produkte, Chargen, Marketingartikel, Unternehmen, Lieferanten, Wissensinhalte, Dateien, Kataloge, Kategorien und Preisgruppen sind von Anfang an da – jedes als Business Object, dem zentralen Datensatz, an dem alles zusammenläuft: Beschreibungen und technische Attribute, Preise, Bilder und Dokumente, Verbindungen zu anderen Objekten sowie die Qualitäts- und Freigabestände.

Produktdetail im buzzle PIM mit Navigation über Attributgruppen, Verbindungen und Preisen sowie dem Status-Panel rechts

Ein Business Object im Detail: Attributgruppen, Verbindungen, Preise und parallele Status-Workflows – alles an einem Ort.

Jeder Objekttyp hat eine klare Aufgabe im Sortiment. Zusammen ergeben sie ein Modell, das den kompletten Weg vom Wareneingang bis zum Kanal abdeckt.

ObjekttypWofür er steht
ProduktDer zentrale Artikel – vom Kosmetikprodukt über das Arzneimittel bis zum ätherischen Öl. Trägt Stammdaten, Marketingtexte, Preise und alle Verbindungen.
ChargeChargen- bzw. Losdaten zu einem Produkt (untergeordnet). Bildet Rückverfolgbarkeit und chargenspezifische Angaben ab.
MarketingartikelDisplays, Ausstellungsmaterial, Kundengeschenke, Produktmuster, Publikums- und Fachinformationen rund um ein Produkt.
UnternehmenFirmen wie Hersteller und Vertriebspartner, mit denen Produkte verbunden sind.
LieferantBezugsquellen für die Beschaffung und die Einkaufspreise.
WissenInhalte fürs Downloadcenter: Bücher, Dokumente, E-Learnings, Podcasts, Webinare, Seminare.
DateiDigitale Assets – Packshots, Bilder, PDFs – aus einem angebundenen CDN.
Katalog / KategoriePublikationsstrukturen: Kataloge gliedern Produkte in Kategoriebäume.
Preisgruppe / GruppeTräger der Preiskalkulation, hierarchisch in Haupt- und Untergruppen.

Alle diese Typen sind echte Business Objects – sie funktionieren nach denselben Prinzipien und lassen sich untereinander verbinden, etwa ein Produkt mit seinem Hersteller, seinen Packshots und seiner Preisgruppe.

Hinter jedem der genannten Typen steht ein Business Object Type. Er bestimmt, wie sich Objekte dieses Typs verhalten – von der Code-Vergabe bis zur Hierarchie. Genau darüber ist etwa festgelegt, dass eine Charge immer einem Produkt untergeordnet ist.

OptionBedeutung
AllowedParentObjectTypeCodeWelcher Objekttyp als Elternobjekt erlaubt ist (z. B. Produkt als Eltern der Charge)
AutogeneratedCodeObjekt-Codes automatisch generieren statt manuell vergeben
PrefixAutoGeneratedCodePräfix für automatisch erzeugte Codes (z. B. PROD-)
CodeLabelMehrsprachige Bezeichnung des Code-Feldes in der Oberfläche
ExtendedStructureEnabledErweiterte Strukturtypen (Stammobjekt/Variante) aktivieren
IsUserAssignableOb Objekte dieses Typs einzelnen Benutzern zugewiesen werden können
IsActiveObjekttyp aktiv/sichtbar

Business Objects lassen sich in Hierarchien organisieren. Ein Objekt kann ein übergeordnetes Elternobjekt referenzieren und so Baumstrukturen bilden – die Charge unter ihrem Produkt, die Kategorie unter ihrem Katalog, die Untergruppe unter ihrer Preisgruppe. Für Sortimente mit Varianten trennt buzzle zusätzlich Stammprodukt und Varianten sauber voneinander, hält sie aber zusammengehörig.

Der Nutzen ist unmittelbar: Gemeinsame Eigenschaften pflegst du einmal am übergeordneten Objekt, und sie stehen automatisch allen untergeordneten Objekten zur Verfügung. Das spart Zeit und verhindert Widersprüche zwischen zusammengehörigen Artikeln.

Jedes Business Object hat einen Status und kann zusätzlich mehrere fachliche Zustände (States) tragen. Damit bildest du den vollständigen Lebenszyklus ab – vom ersten Entwurf über die inhaltliche Prüfung und Freigabe bis zur Archivierung. Welche Zustände möglich sind und wie ein Objekt wechselt, steuerst du über frei definierbare State Machines. Mehr dazu unter Status & Workflows.

Die eigentlichen Inhalte – Beschreibungen, technische Daten, Masse, Optionen – werden als Attributwerte gespeichert. Welche Attribute ein Objekt besitzt, ergibt sich aus seiner Familie: Ein Produkt der Familie Kosmetik trägt andere Felder als eines der Familie Arzneimittel. Details unter Familien & Attribute und in der Attributtypen-Referenz. Wie Objekte untereinander verknüpft werden – Produkt zu Hersteller, zu Packshot, zu Preisgruppe – zeigt die Seite Verbindungen.

So vollständig das mitgelieferte Modell ist – es ist kein Korsett. Weil Objekttypen, Familien und Attribute konfigurierbar sind, passt du buzzle jederzeit an dein Geschäft an: neue Objektarten, zusätzliche Felder, andere Hierarchien. Das Standardmodell bringt dich sofort in Produktion, die Konfigurierbarkeit sorgt dafür, dass du nie an eine Grenze stösst, wenn Sortiment, Kanäle und Anforderungen wachsen.

Änderungen an Business Objects werden über ein Change Tracking lückenlos protokolliert: Jederzeit ist nachvollziehbar, wer wann was geändert hat – entscheidend für Audits, Qualitätssicherung und die Zusammenarbeit in grösseren Teams, gerade in regulierten Branchen. Ergänzend lassen sich an Objekten Notizen hinterlegen und Aufgaben gezielt zuweisen.

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