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Status & Workflows

Produktdaten entstehen nicht in einem Schritt: Sie werden angelegt, angereichert, geprüft, freigegeben und schliesslich veröffentlicht oder archiviert. Ohne klaren Prozess läuft dabei vieles nebeneinander her – und unfertige oder ungeprüfte Produkte landen versehentlich im Shop. buzzle bringt Ordnung in diesen Lebenszyklus: über States und State Machines, die Verantwortlichkeiten regeln und Freigaben nachvollziehbar machen.

Jedes Business Object kann einen oder mehrere fachliche Zustände tragen. Ein Zustand beschreibt, wo ein Produkt im Prozess steht – etwa «In Bearbeitung», «In Prüfung», «Freigegeben» oder «Archiviert». Der entscheidende Unterschied zu einem simplen Statusfeld: buzzle führt mehrere Zustandsdimensionen parallel, etwa einen redaktionellen Status und einen davon getrennten Freigabestatus. So bleibt jederzeit klar, wo ein Produkt inhaltlich und wo es freigabetechnisch steht.

Welche Zustände möglich sind und wie ein Objekt von einem Zustand in den nächsten wechselt, definierst du über State Machines. Eine State Machine beschreibt die erlaubten Übergänge (Transitions) zwischen Zuständen. So stellst du sicher, dass ein Produkt etwa nur dann «Freigegeben» werden kann, wenn es zuvor die Prüfung durchlaufen hat – willkürliche Sprünge im Prozess werden zuverlässig verhindert.

State Machines lassen sich pro Objekttyp zuordnen. Unterschiedliche Produktarten folgen so unterschiedlichen Freigabeprozessen, je nachdem, was fachlich sinnvoll ist – in regulierten Branchen ein entscheidender Vorteil.

Eine State Machine wird als Konfiguration mit drei Bausteinen beschrieben:

BausteinInhalt
StatesDie möglichen Zustände, jeweils mit mehrsprachigem Titel
TriggersDie Übergänge: erlaubte Startzustände (AllowedStartStates) und Zielzustand (TargetState)
StateTypesAusgezeichnete Zustände: InitialState, EndState, DeactivatedState

Mit DisallowUserTriggeredTransitions legst du fest, dass Übergänge nur automatisch (z. B. durch einen Import oder Workflow) und nicht manuell durch Benutzer ausgelöst werden.

Die State Machine Produkt-Status definiert die Zustände Neu, In Bearbeitung, OK, Temporär gesperrt und deaktiviert. Trigger wie «Freischalten» oder «sperren» legen fest, aus welchen Ausgangszuständen in welchen Zielzustand gewechselt werden darf. Neu ist der Initialzustand, OK der Endzustand, deaktiviert der Deaktivierungszustand. Mehr dazu unter Demo-Referenz.

Über die reinen Zustandsübergänge hinaus verfügt buzzle über eine integrierte Workflow-Engine. Damit lassen sich wiederkehrende Abläufe automatisieren – etwa der Import von Daten, das Anstossen von Übersetzungen oder Aufräum-Routinen. Workflows reagieren auf Ereignisse im System und führen definierte Schritte aus, ohne dass jemand manuell eingreifen muss. Mehr dazu unter Workflows, Tasks & Jobs.

States und Qualitätsbewertung greifen ineinander: Ein Produkt sollte erst dann freigegeben werden, wenn es vollständig und korrekt ist. Über Quality Scores machst du diese Reife messbar und können Freigaben an Qualitätskriterien knüpfen – ein wirksamer Schutz gegen unfertige Daten im Verkaufskanal.

  • Verlässliche Freigaben statt versehentlicher Veröffentlichungen
  • Klare Verantwortlichkeiten über definierte Prozessschritte
  • Compliance-fähig durch nachvollziehbare, regelbasierte Übergänge
  • Flexibel über unterschiedliche Prozesse je Objekttyp
  • States bilden den Lebenszyklus eines Produkts ab – auch mehrdimensional
  • State Machines definieren erlaubte Übergänge und verhindern Prozessfehler
  • Pro Objekttyp unterschiedliche Freigabeprozesse möglich
  • Workflow-Engine automatisiert wiederkehrende Abläufe