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Preislisten

Ein Produkt hat selten nur einen Preis. B2B und B2C, Inland und Export, Stamm- und Neukunden – je nach Kontext gelten andere Konditionen. Preislisten sind in buzzle das Werkzeug dafür: Sie liefern unterschiedliche Preise für unterschiedliche Kontexte, ohne dass du die Kalkulationslogik vervielfachen musst. Im Demo-Sortiment führt die Preisgruppe Kosmetik etwa die Preislisten B2B CHF, B2B EUR und Galaxus – dieselben Produkte, je Kontext anders kalkuliert.

Eine Preisliste steht für einen bestimmten Kontext – etwa einen Markt, eine Kundengruppe oder einen Kanal. Die Preisbildung selbst läuft über dieselbe Preiskette; einzelne Preisblöcke lassen sich jedoch pro Preisliste unterschiedlich konfigurieren (IsConfigurablePerPricelist). So führt dieselbe Grundlogik in jeder Preisliste zu passenden, konsistenten Ergebnissen – du pflegst die Logik einmal und bedienen damit viele Preisszenarien.

Jede Preisliste trägt eine mehrsprachige Bezeichnung, einen Aktiv-Status und eine eigene Konfiguration.

Nicht jedes Produkt gehört in jede Preisliste. Über Preislisten-Zuweisungen (BusinessObjectPriceListAssignments) legst du fest, welche Business Objects in einer Preisliste geführt werden – jeweils mit einem Aktiv-Schalter (IsEnabled). So steuerst du präzise, welche Produkte in welchem Kontext welchen Preis erhalten.

Innerhalb einer Preisliste lässt sich die Kalkulation weiter verfeinern:

MechanismusWirkung
Preisfaktoren (BusinessObjectPriceFactorValues)Werte je Objekt, Preisblock und Preisliste zur flexiblen Anpassung der Kalkulation – vererbt über die Preisgruppen-Hierarchie
Manuelle Verkaufspreis-Überschreibungen (BusinessObjectManualSalesPriceOverrides)Fester Verkaufspreis je Objekt und Preisliste, gültig ab einem Datum – wahlweise anstelle des berechneten Preises

Damit bleibt die Kalkulation automatisiert, ohne dir die Kontrolle über Einzelfälle zu nehmen: Wo nötig, setzt du gezielt einen abweichenden Preis, ohne die Preisliste als Ganzes anzufassen.

Preislisten und Channels greifen ineinander: Ein Kanal kann mit der passenden Preisliste bespielt werden, sodass jeder Vertriebsweg genau die Preise erhält, die für seinen Kontext gelten.

  • Kontextpreise für Markt, Kundengruppe und Kanal – aus einer Logik
  • Gezielte Objektzuweisung statt pauschaler Preise
  • Feinsteuerung über Preisfaktoren und manuelle Überschreibungen
  • Konsistenz, weil die Kalkulationslogik nur einmal gepflegt wird
  • Preislisten liefern kontextabhängige Preise je Markt, Kunde und K