Preise im PIM: Wie funktioniert eine flexible Preisberechnung?
Wie wird aus einem Einkaufspreis eigentlich der richtige Verkaufspreis? Und wie lassen sich unterschiedliche Preise für B2B, Onlineshop oder Marktplätze wie Galaxus verwalten? In diesem Video zeigen wir anhand von buzzle PIM, wie sich auch komplexere Preismodelle direkt im PIM-System abbilden lassen.
Von der Preiskette bis zum Verkaufspreis
In der Praxis liegt zwischen Einkaufspreis und Verkaufspreis häufig mehr als nur eine Marge. Währungsumrechnungen, Verpackungs- und Lagerkosten, Marketingkosten, Margenvorgaben oder Rundungsregeln können den endgültigen Preis beeinflussen.
In buzzle werden diese Schritte zu einer Preiskette zusammengefasst. Die einzelnen Preisbausteine lassen sich flexibel konfigurieren und bestimmen, wie aus einem Einkaufspreis schrittweise ein Verkaufspreis entsteht.
Preislisten für unterschiedliche Verkaufskanäle
Nicht jeder Verkaufskanal benötigt denselben Preis. Ein Produkt kann beispielsweise unterschiedliche Verkaufspreise haben für:
B2B-Kunden
den eigenen Onlineshop
den stationären Handel
Marktplätze wie Galaxus oder Brack
Dafür können in buzzle unterschiedliche Preislisten geführt werden. Auch einzelne Bestandteile der Preisberechnung können abhängig von der Preisliste variieren.
Preisgruppen statt Pflege auf jedem Produkt
Viele Preisregeln gelten nicht nur für ein einzelnes Produkt, sondern für ganze Sortimentsbereiche.
Mit Preisgruppen lassen sich solche Regeln zentral definieren. Beispielsweise können für alle Produkte einer Gruppe gemeinsame Verpackungskosten, Lagerkosten oder Margenvorgaben hinterlegt werden.
Das einzelne Produkt übernimmt diese Einstellungen automatisch. Wo notwendig, können einzelne Faktoren trotzdem direkt auf Produktebene übersteuert werden.
Preise nachvollziehbar verwalten
Einkaufspreise verändern sich. Lieferanten passen ihre Preise an, Konditionen werden neu verhandelt oder Bezugsquellen ändern sich.
Deshalb lassen sich in buzzle Einkaufspreise mit Gültigkeitszeitraum, Lieferant und Änderungsgrund historisieren. Auch die daraus entstehenden Verkaufspreise bleiben nachvollziehbar.
Im Video zeigen wir den gesamten Ablauf anhand eines konkreten Beispielprodukts – vom Einkaufspreis über die Preiskette bis zu den Verkaufspreisen für unterschiedliche Kanäle.
Und damit ist die Preiswelt noch nicht zu Ende: Rabatte, Staffelpreise und individuelle B2B-Kundenkonditionen bringen weitere Anforderungen mit sich. Diese lassen sich je nach Anwendungsfall über das PIM oder weitere Bestandteile der buzzle Plattform abbilden.