Data Pots & Connectors
Produktdaten kommen selten fertig strukturiert an. Sie stammen aus ERP-Exporten, Lieferanten-Feeds, Excel-Dateien, Web-Services oder anderen Quellen – in ganz unterschiedlichen Formaten und Qualitäten. Data Pots sind die Antwort von buzzle darauf: Sammelbecken, in denen diese Rohdaten zunächst kontrolliert abgelegt werden, bevor sie – gesteuert über Mapping-Profile – ins PIM übernommen werden.

Data-Pots und Connectors für die Datenanbindung.
Rohdaten zuerst sammeln, dann übernehmen
Abschnitt betitelt „Rohdaten zuerst sammeln, dann übernehmen“Der entscheidende Gedanke: buzzle trennt sauber zwischen dem, was aus einer Quelle ankommt, und dem freigegebenen Produktbestand. Eingehende Daten landen als einzelne Items in einem Data Pot – als flexible, weitgehend unstrukturierte Datensätze (Schlüssel-Wert-Strukturen bzw. JSON). Erst wenn du es willst, werden sie verarbeitet. So können Importe geprüft, wiederholt und kontrolliert ablaufen, ohne den Live-Katalog zu gefährden.
Manuell oder zeitgesteuert ablegen
Abschnitt betitelt „Manuell oder zeitgesteuert ablegen“Daten gelangen auf zwei Wegen in einen Data Pot:
- Manuell – etwa durch das Hochladen einer Datei oder das gezielte Anstossen eines Imports, wenn Daten punktuell aktualisiert werden sollen.
- Automatisiert / zeitgesteuert – über einen Connector, der regelmässig im Hintergrund Daten aus einer Quelle abholt (z. B. ein täglicher Lieferanten-Feed).
Damit lassen sich sowohl einmalige Datenübernahmen als auch laufende, wiederkehrende Aktualisierungen abbilden – ohne manuellen Aufwand im Alltag.
Connectors
Abschnitt betitelt „Connectors“Ein Connector definiert, woher Daten kommen und wie sie geladen werden. Jeder Connector ist konfigurierbar und einem Data Pot zugeordnet:
| Eigenschaft | Bedeutung |
|---|---|
Title | Bezeichnung des Connectors |
Discriminator | Connector-Typ (bestimmt die Anbindungsart) |
DataPot | Zugeordneter Data Pot |
AllowManualImport | Erlaubt zusätzlich das manuelle Auslösen eines Imports |
ConfigurationAsJson | Verbindungs- und Quellparameter |
JobConfigurationAsJson | Zeitplan und Parameter für den automatisierten Lauf |
Die einzelnen Konfigurationsfelder eines Connectors kennen unter anderem FieldType,
Required, Options sowie abhängige Felder (DependentField/DependentValue), sodass
sich die Eingabemaske je nach Connector-Typ anpasst.
Kontrolle über den Data Pot
Abschnitt betitelt „Kontrolle über den Data Pot“Ein Data Pot ist kein Blackbox-Puffer, sondern bleibt jederzeit steuerbar:
- Statistiken geben Überblick über Inhalt und Stand eines Data Pots.
- Einzelne Items lassen sich gezielt vom Import ausschliessen (ignorieren), etwa fehlerhafte oder unerwünschte Datensätze.
- Gruppen (
DataPotGroup) erlauben es, zusammengehörige Daten innerhalb eines Pots zu bündeln – nützlich, wenn ein Import mehrere Objektarten oder Verbindungen umfasst.
Vom Rohdatensatz zum Produkt: Zusammenspiel mit Mapping-Profilen
Abschnitt betitelt „Vom Rohdatensatz zum Produkt: Zusammenspiel mit Mapping-Profilen“Ein Data Pot enthält Rohdaten – aber noch keine fertigen Produkte. Wie aus diesen Rohdaten Business Objects mit Familien, Attributwerten, Preisen, Verbindungen und Bildern werden, legen Mapping-Profile fest. Diese Trennung ist bewusst: Der Data Pot kümmert sich um das Woher und Wann, das Mapping-Profil um das Wie. Beide zusammen ergeben einen robusten, wiederholbaren Importprozess.
Der Import als Workflow
Abschnitt betitelt „Der Import als Workflow“Die eigentliche Verarbeitung läuft als Workflow ab: von der Ablage im Data Pot über das Mapping bis zur Übernahme in den Produktbestand. Weil der Import workflow-basiert ist, lässt er sich automatisieren, überwachen und in grössere Abläufe einbetten. Mehr dazu unter Workflows, Tasks & Jobs.
Dein Nutzen
Abschnitt betitelt „Dein Nutzen“- Kontrollierte Importe ohne Risiko für den Live-Katalog
- Manuell oder zeitgesteuert – einmalige Übernahmen und laufende Feeds
- Beliebige Quellen über konfigurierbare Connectors
- Nachvollziehbar dank Statistiken und gezieltem Ausschluss einzelner Items
Das Wichtigste in Kürze
Abschnitt betitelt „Das Wichtigste in Kürze“- Data Pots sind kontrollierte Sammelbecken für unstrukturierte Rohdaten
- Daten werden manuell oder automatisiert (Connector) abgelegt
- Statistiken, Ignore-Regeln und Gruppen halten den Pot steuerbar
- Die Übernahme ins PIM steuern Mapping-Profile